Doppelsieg für Dynavolt Intact GP in Austin, powered by LIQUI MOLY

  • 30/04/2019

Der Grand Prix of The Americas 2019 brachte einen überlegenen Sieg für Tom Lüthi und einen fantastischen zweiten Platz für Marcel Schrötter.

Dank dieser überragenden Ergebnisse übernahm die Dynavolt Intact GP-Mannschaft die Führung in der WM-Team-Wertung.

Sie kamen, sahen und siegten kann man von Tom Lüthi und Marcel Schrötter nach einem hoch-erfolgreichen Abschluss des Rennwochenendes in Austin sagen. Beide Kalex-Piloten dominierten die drei Tage in Texas von Beginn an und fuhren nach einem 18-Runden-Battle als Erster und Zweiter über die Ziellinie.

Dabei setzen sie abermals auf die LIQUI MOLY Motorbike-Produkte, die in der Moto2 und Moto3 die Grundlage aller Teams für starke Rennperformance liefern.

Vom Start weg gehörten die Intact GP-Piloten mit Alex Marquez, der das Rennen zu Beginn anführte und an dem kein leichtes Vorbeikommen war, zum Spitzentrio. Während Tom Lüthi an zweiter Stelle nach mehreren Anläufen und einer ziemlich unsanften Berührung mit dem Spanier nach sieben Runden endlich in Führung gehen konnte, war er nicht mehr aufzuhalten. Der Schweizer fuhr davon, als Texas-Pole-Setter Marcel Schrötter zwei Umläufe später ebenfalls einen Weg an dem Marc VDS-Piloten vorbei fand, was allerdings auch nicht berührungsfrei ablief. Der Deutsche blieb zum Glück sitzen und gab alles, um die Lücke zu seinem Teamkollegen vor sich noch aufzuholen.

Doch am Ende hatte der Mann mit der Startnummer #12 einen Vorsprung von über zwei Sekunden und fuhr als überlegener, jubelnder Gewinner ins Ziel, während sein Boxennachbar den herannahenden Drittplatzierten Jorge Navarro ebenfalls auf Abstand halten und sich über einen unglaublichen zweiten Platz freuen konnte.

Tom Lüthi: Ich bin wirklich sehr glücklich. Als ich die Zielflagge als Erster hinter mir gelassen habe, war das ein unglaubliches Gefühl. Ich habe vor lauter Glück in meinen Helm hinein geschrien. Wieder einmal einen Sieg einzufahren und vorn dran zu stehen ist einfach großartig. Das ganze Wochenende lief schon gut. Wir hatten eine gute Pace und ich wusste, dass ich schnell sein kann. Aber mein Kollege neben mir in der Garage war die ganzen Trainings über schneller als ich und das war glaube ich gar nicht so schlecht, denn das hat mich ziemlich unter Druck gesetzt. Wir mussten dadurch für ein gutes Setup hart kämpfen. Ich danke meinem Team für die unglaubliche Arbeit und dass wir wieder an der Spitze mitfahren.

Teammanager Jürgen Lingg: So richtig realisiert habe ich es noch nicht, dass wir Platz eins und zwei abgeräumt haben. Dass das möglich ist, haben wir ja gewusst, aber wenn man es dann umsetzt, ist es immer noch etwas anderes. Jetzt hat es geklappt und in einer Art und Weise, die ich so nicht erwartet habe. Es waren wirklich beide Fahrer überragend. Die anderen haben wenige Chancen gehabt gegenüber unseren Zweien. Das hat mich schon ein bisschen überrascht und das dauert jetzt erst einmal noch ein bisschen, bis ich das realisiert habe. Ich muss dem ganzen Team ein Riesen-Kompliment aussprechen. Es macht dieses Jahr so viel Spaß und die Chemie stimmt. Jeder gibt alles und arbeitet super professionell und das sieht man ja auch am Resultat. Ich bin ganz, ganz stolz auf alle.

Wenn die MotoGP in wenigen Tagen vom 3. bis 5. Mai in Jerez de la Frontera die Europa-Saison eröffnet, werden Marcel Schrötter und Tom Lüthi als WM-Zweiter und WM-Dritter anreisen und ihre Jagd nach dem diesjährigen Titel fortzusetzen.